Religion lehren & lernen

Dr. Wolfgang Michalke-Leicht | Religionspädagoge

Evaluation

 

Evaluation ist die andere Seite der Kompetenzorientierung. Wenn Schülerinnen und Schüler im Unterricht in die Lage versetzt werden, Kompetenzen möglichst selbstverantwortlich zu erwerben und zu entwickeln, ist es notwendig, ihnen der Lehr-Lern-Situation entsprechend ein geeignetes Instrumentarium zur Evaluation ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen. In dem Maße dies selbstverständlich wird, wird mehr und mehr die Entwicklung einer Feedbackkultur gefördert.

 

Turmvorhalle im Freiburger Münster: Tympanon

 

Darin liegt der eigentliche Gewinn von Evaluation in pädagogischen Kontexten: Lernende und Lehrende begegnen einander mit der Haltung des Wohlwollens und der Wertschätzung. Empirische Verfahren können dies nicht leisten. Sie haben ihre Stärken in wissenschaftlichen Kontexten, sind jedoch für die pädagogische Praxis im alltäglichen Unterricht nicht geeignet.

 

Zur Förderung dieser Feedbackkultur insbesondere im Religionsunterricht eignen sich solche Instrumente, wie sie zum Beispiel von den religionspädagogischen Instituten in Baden-Württemberg erarbeitet wurden. Diese sind in der Broschüre Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht zusammengestellt.